Bild: the nu company

Startup verpackt gesunde und klimapositiven Snacks plastikfrei in Papier.

Die drei Wirtschaftsingenieure Thomas Stoffels, Matthias Tholey und Christian Fenner sehnten sich während ihrer Masterarbeit nach einem gesunden, nährstoffreichen Snack. Vergeblich. So fingen sie in einer WG-Küche selbst an zu tüfteln und kreierten ihre erste Schokoladenkombination aus Bio-Kakao, Hanfsamen und Kokosblütenzucker.

Die Nachfrage nach weniger zuckerhaltigen und natürlichen Snack-Alternativen stieg deutlich. 2016 gründeten die drei Männer das Food StartUp the nu company.

Die Produkte von the nu company basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen, sind vegan, gluten- und palmölfrei und ohne Zusatz von künstlichen Aromen.

Die Verpackung besteht aus den heimkompostierbaren und recycelbaren Materialien Zellulose und Papier. Eine deutlich nachhaltigere und bessere Wahl als PLA, wengleich auch Zellulose nicht ohne Herausforderungen ist.

Bedruckt sind die Verpackungen mit Bio-Farben.

Zusätzlich werden mit jedem verkauften Produkt Aufforstungsprojekte in Nepal, Madagaskar und Mozambique unterstützt.

Im Sortiment gibt es neben der Schokolade auch verschiedene Sorten Riegel, einen Schoko-Aufstrich und Fitnessshakes.

Mindestens genauso lecker und nachhaltig wie die Produkte von the nu company ist die schon die seit 2009 produzierte, vegane und aus mindestens 80% raw Kakao (raw bedeutet, dass die Kakaobohnen kalt gemahlen und nicht geröstet sind) bestehende, plastikfrei verpackte Schokolade von lovechoc. Zudem ist auch diese biologisch, fair gehandelt, zucker-, gluten- und palmölfrei.

Fazit: The nu company, lovechoc und andere zeigen, dass auch mit einem vollständig nachhaltigen, plastikfreien und fairen Produkt positives Wirtschaften keine Utopie mehr ist und übernehmen so eine Vorbildfunktion für konventionell wirtschaftende Großkonzerne.

Links: nu company, lovechoc